Was ist Craniosacral Therapie?
Die Craniosacral Therapie, die ihren Ursprung in der Osteopathie hat, hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts zu einer anerkannten komplementärmedizinischen Behandlungsmethode entwickelt. Sie bezieht sich auf ein System, das Schädel (Cranium), Wirbelsäule, Kreuzbein (Sacrum), das Nervensystem sowie die pulsierende Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) umfasst. Dieses Zusammenspiel steht in direkter Verbindung mit dem gesamten Körper, einschließlich Faszien, Muskeln, Knochen und Organen.
Die Methode basiert auf einem Verständnis für den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers, auf geschulter Wahrnehmung über die Hände, Techniken sowie einer respektvollen Haltung gegenüber den inneren Prozessen des Menschen. Die Therapie gibt dem Körper im Prinzip die Möglichkeit, sich selbst zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Sie unterstützt die gesunde Ausrichtung und hilft dabei, die Funktionen im Körper besser aufeinander abzustimmen.
Mit sanften Berührungen und einer geschulten Technik des Abtastens (Palpation) spüre ich Spannungen, Bewegungen und Veränderungen im Gewebe auf. Dabei folge ich keinem festen Ablauf, sondern orientiere mich an dem, was der Körper an Bewegungen, Spannungen, Zugkräften und Rhythmen macht. Die Körperstrukturen werden gezielt und sanft bewegt um übermässige oder unzureichende Spannungen auszugleichen. So kann der freie Fluss von Flüssigkeiten wie Liquor, Blut, Lymphe und Zellflüssigkeit wiederhergestellt werden. Dies bildet Grundlage dafür, dass der Körper genährt, gereinigt und belebt ist und seine Funktionen gesund aufrechterhalten kann.
Feinstoffliche und energetische Kräfte erhalten freien Zugang zu ihrem natürlichen Fluss des Lebens, und geistig-seelische Kräfte werden durch die Wechselwirkungen mit dem Körper gestärkt und in Einklang gebracht.
Wann kann ich helfen?
Die Craniosacral Therapie ist therapeutisch oder vorbeugend immer sinnvoll einsetzbar. Sie kann Veränderungen in allen Lebensphasen und bei allen Altersgruppen unterstützend begleiten.
In meiner Arbeit steht nicht das einzelne Symptom im Mittelpunkt, sondern das gesamte System. Manchmal zeigt sich, dass ein anderer Körperbereich Aufmerksamkeit benötigt als jener, in dem sich die Symptome äussern. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise kann sich das System ausgleichen und stabilisieren, sodass Symptome als Ausdruck von Kompensation nicht mehr erforderlich sind und abklingen können.
Jetzt Termin vereinbaren
«Unser Körper und Geist sind nicht zwei und nicht eins…
Unser Körper und Geist sind zugleich zwei und eins…»
Suzuki Roshi