Kind sein, jung sein.


Craniosacraltherapie für Säuglinge, Kinder und Jugendliche

Die craniosacrale Handwerkskunst kann Babys, Kinder und Jugendliche bei unterschiedlichen Beschwerden begleiten.

Säuglinge

Eine Geburt ist etwas Wunderschönes, und für jedes Baby ist sie, unter welchen Umständen auch immer, eine grosse Anstrengung. Der Weg ins Leben draussen verlangt eine grundlegende Umstellung: Der Kreislauf organisiert sich neu, der erste Atemzug geschieht, die Umgebung ist kühler, und plötzlich wirkt die Schwerkraft. Auch das Nervensystem entwickelt sich in den ersten Lebensjahren rasant weiter und wird bis etwa zum sechsten Lebensjahr zügig umgebaut.

Babys sind dafür gemacht, eine normale Geburt gut zu verkraften. Wirken jedoch Kräfte über das übliche Mass hinaus, kann das für den feinen Mechanismus des kindlichen Körpers eine zusätzliche Belastung sein, bei der Unterstützung hilfreich sein kann. Deshalb kann es sich nach jeder Geburt lohnen, das Baby achtsam begleiten zu lassen. Auch Mütter begleite ich gern in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Frau sein, heute

Kinder und Jugendliche

Kinder erleben heute viel: Schule, Termine, Erwartungen, Veränderungen in der Familie oder im Freundeskreis. Nicht alles lässt sich in Worte fassen. Oft zeigt der Körper, dass es gerade viel ist, zum Beispiel durch Bauchschmerzen, unruhigen Schlaf, Nervosität oder Anspannung.

Pubertät

Die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden ist eine Phase grosser Veränderung. Der Körper wandelt sich, Gefühle werden intensiver, Freundschaften und Zugehörigkeit gewinnen an Bedeutung, und gleichzeitig wachsen die Erwartungen von aussen. Für Mädchen kommt oft die Auseinandersetzung mit dem sich verändernden Körper, dem eigenen Selbstbild und der ersten Periode hinzu. Viele Mädchen und junge Frauen erleben diese Zeit als Mischung aus Aufbruch und Unsicherheit, manchmal verbunden mit Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlafproblemen oder einem Gefühl innerer Unruhe.

In der Craniosacraltherapie finden Jugendliche einen geschützten Raum, in dem nichts erklärt oder geleistet werden muss. Sie können lernen zu sich kommen, ihren Körper in ihrem eigenen Tempo wahrnehmen und sich mit dem, was gerade in ihnen vorgeht, ein Stück vertrauter machen. Körperlich kann ich das Gewebe unterstützen, mit dem Wachstum und der Veränderung angepasst mitzugehen,

Wie eine Sitzung abläuft

Wir nehmen uns zu Beginn Zeit zum Ankommen. Das Kind/die Jugendliche bleibt bekleidet und liegt oder sitzt bequem. Meine Hände behandeln achtsam, zum Beispiel an Rücken, Kopf, Kreuzbein, Becken, Bauch oder Füsse, bei Kieferthemen auch am Gesicht und an den Kiefergelenken.

Manche Kleinkinder erzählen, andere schweigen oder spielen. Eltern können auf Wunsch dabei sein, bei Babys sind sie immer dabei. Jugendliche kommen gerne auch allein zur Sitzung, die Eltern sind bei Bedarf zu einem Vorgespräch natürlich sehr willkommen.

Kinder und Jugendliche liegen mir besonders am Herzen. Ich freue mich, sie und ihre Familien ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.

Mögliche Symptome bei Neugeborenen, Kinder und Jugendlichen

Nach der Geburt für das Baby
Geburtsverletzungen oder verlängerter Geburtsdauer
ungewöhnlichem Druck auf das kindliche Köpfchen
Beckenend-, Quer- oder Schulterlage
Schmerztherapie unter der Geburt oder Geburtseinleitung
nach Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt

Begleitung im Leben anzukommen
Begleitung auch nach einer normalen Geburt möglich

Beschwerden im ersten Lebensjahr
Dreimonatskoliken und Blähungen
Reflux oder Verdauungsbeschwerden
Verstopfung
Stillschwierigkeiten oder Trinkschwäche
Gelbsucht beim Neugeborenen, ergänzend zur ärztlichen Betreuung
Unruhe und Schlafschwierigkeiten

Kinder und Jugendliche
Bauchschmerzen, Schlafschwierigkeiten und innere Unruhe
bei Anspannung im Kiefer- und Gesichtsbereich
vor, während und nach einer Zahnspange
Pubertät
Stress durch hohe Anforderungen in Schule und Alltag
soziale und zwischenmenschliche Themen

Phasen von Veränderungen

Mädchen und junge Frauen
In der Zeit der körperlichen Veränderungen und rund um die Menstruation
Anspannung, Nervosität und Schlafschwierigkeiten
Unsicherheit im Selbstbild oder im Umgang mit dem eigenen Körper
Druck durch Schule, Leistung und soziale Erwartungen
Themen mit Freundinnen, Gruppen und Zugehörigkeit

«Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht,
das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.»
Maria Montessori

«Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.»
Heide Göttner-Abendroth